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Natürliche Mineralstoffe für Haare & Nägel

Erfahren Sie, welchen wissenschaftlich belegten Beitrag die Spurenelemente Selen und Zink zur Erhaltung normaler Haare und Nägel leisten – fundiert, transparent und gemäß europäischer Verordnungen.

Basierend auf EU-Verordnung Nr. 432/2012

Worum geht es bei Glanzstoff?

Unser Informationsportal widmet sich zwei Spurenelementen, deren Beiträge zur Erhaltung normaler Haare und Nägel durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit wissenschaftlich bewertet wurden.

Se

Selen im Überblick

Selen ist ein Spurenelement, das in zahlreichen Lebensmitteln vorkommt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den Beitrag von Selen zur Erhaltung normaler Haare und zur Erhaltung normaler Nägel wissenschaftlich bewertet und als zugelassene gesundheitsbezogene Angabe anerkannt. In der täglichen Ernährung findet sich Selen in Paranüssen, Fisch, Eiern und Vollkornprodukten.

Zn

Zink im Überblick

Zink gehört zu den Mineralstoffen, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Die EFSA hat den Beitrag von Zink zur Erhaltung normaler Haare wissenschaftlich bewertet und bestätigt. Als Nahrungsquellen dienen unter anderem Kürbiskerne, Linsen, Rindfleisch und Haferflocken. Eine ausgewogene Ernährung kann zur Zinkversorgung beitragen.

Warum Haare & Nägel?

Haare und Nägel bestehen überwiegend aus dem Protein Keratin. Die Versorgung mit bestimmten Mineralstoffen und Spurenelementen ist ein Faktor, der zur normalen Beschaffenheit dieser Strukturen beitragen kann. Unsere Informationsseiten fassen die von der EU zugelassenen Angaben zu Selen und Zink zusammen.

Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben

Die folgenden Aussagen sind gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zugelassen und dürfen unter den dort genannten Bedingungen verwendet werden.

Selen & Haare

„Selen trägt zur Erhaltung normaler Haare bei“ Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Diese zugelassene Angabe bezieht sich auf die Rolle von Selen als Spurenelement, das gemäß wissenschaftlicher Bewertung der EFSA einen Beitrag zur Erhaltung normaler Haare leistet. Die Angabe darf für Lebensmittel verwendet werden, die mindestens eine signifikante Menge Selen gemäß dem Anhang der Verordnung enthalten. Der empfohlene Referenzwert für die tägliche Zufuhr (NRV) von Selen beträgt 55 µg.

Selen & Nägel

„Selen trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei“ Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Neben dem Beitrag zur Erhaltung normaler Haare hat die EFSA ebenfalls den Beitrag von Selen zur Erhaltung normaler Nägel wissenschaftlich bewertet. Diese gesonderte Angabe verdeutlicht, dass Selen als Spurenelement zu zwei verschiedenen Erhaltungsfunktionen beiträgt – jeweils unabhängig bewertet und zugelassen.

Zink & Haare

„Zink trägt zur Erhaltung normaler Haare bei“ Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Auch der Beitrag von Zink zur Erhaltung normaler Haare wurde von der EFSA wissenschaftlich bewertet und als zugelassene Angabe in die Liste der Verordnung aufgenommen. Der Referenzwert für die tägliche Zinkzufuhr (NRV) liegt bei 10 mg. Lebensmittel, die als Zinkquelle gelten, müssen die im Anhang der Verordnung festgelegten Mindestmengen enthalten.

Selen: Hintergrund und Ernährungskontext

Weiterführende Informationen über das Spurenelement Selen und seine Bedeutung im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung.

Vorkommen in Lebensmitteln

Selen kommt in einer Reihe natürlicher Nahrungsquellen vor. Besonders selenreich sind Paranüsse, die bereits in kleinen Mengen beträchtliche Selengehalte aufweisen können. Auch Seefisch wie Thunfisch und Kabeljau, Hühnerfleisch, Eier sowie Vollkorngetreide zählen zu den relevanten Quellen. Der Selengehalt pflanzlicher Lebensmittel variiert je nach Bodenverhältnissen erheblich – in einigen europäischen Regionen sind die Böden vergleichsweise selenarm.

Versorgungslage in Europa

Die Selenversorgung in Europa hängt stark von der geologischen Zusammensetzung der Böden ab. In Skandinavien, Teilen Mitteleuropas und im Vereinigten Königreich liegen die Selengehalte in landwirtschaftlich genutzten Böden tendenziell niedriger als in Nordamerika. Dies spiegelt sich in der Selenkonzentration von Getreide und damit in der durchschnittlichen Zufuhr über die Nahrung wider. Die EFSA empfiehlt einen täglichen Referenzwert von 55 µg für Erwachsene.

Aufnahme und Stoffwechsel

Selen wird im Dünndarm aufgenommen und in verschiedene Selenoproteine eingebaut. Diese Proteine erfüllen im Körper unterschiedliche Funktionen. Die Bioverfügbarkeit von Selen hängt von der chemischen Form ab – organische Selenverbindungen wie Selenomethionin werden in der Regel effizienter resorbiert als anorganische Formen wie Natriumselenit. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit verschiedenen Selenquellen kann zur Versorgung beitragen.

Historischer Kontext

Die Erforschung von Selen als essentielles Spurenelement begann in den 1950er-Jahren, als Wissenschaftler seine biologische Bedeutung für Säugetiere erstmals dokumentierten. Seitdem hat sich das Verständnis der Selenfunktionen im menschlichen Organismus kontinuierlich erweitert. Die Aufnahme selenspezifischer Angaben in die EU-Verordnung Nr. 432/2012 spiegelt den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Bewertung durch die EFSA wider.

Zink: Hintergrund und Ernährungskontext

Wissenswertes über das Mineral Zink, seine Nahrungsquellen und seine Bedeutung als Bestandteil einer vollwertigen Ernährung.

Nahrungsquellen für Zink

Zink ist in zahlreichen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Austern gelten als eine der reichhaltigsten Quellen, gefolgt von rotem Fleisch, Geflügel und Schalentieren. Pflanzliche Quellen umfassen Kürbiskerne, Sesam, Cashewnüsse, Linsen und Kichererbsen. Die Bioverfügbarkeit von Zink aus pflanzlichen Quellen kann durch Phytinsäure beeinflusst werden, die in Hülsenfrüchten und Getreide natürlicherweise vorkommt.

Empfohlene tägliche Zufuhr

Der Nährstoffbezugswert (NRV) für Zink liegt gemäß EU-Verordnung bei 10 mg pro Tag für Erwachsene. Die tatsächliche empfohlene Zufuhr kann je nach Ernährungsform variieren – bei überwiegend pflanzlicher Ernährung wird aufgrund der geringeren Bioverfügbarkeit mitunter eine höhere Zufuhr diskutiert. Nationale Ernährungsgesellschaften geben teils abweichende Empfehlungen.

Zink in der Ernährungswissenschaft

Die Bedeutung von Zink für den menschlichen Organismus wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend erforscht. Heute ist bekannt, dass Zink an mehr als 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt ist. Für die spezifische Angabe zur Erhaltung normaler Haare hat die EFSA die vorliegenden wissenschaftlichen Daten geprüft und den kausalen Zusammenhang als ausreichend belegt eingestuft.

Wechselwirkungen mit anderen Mineralien

Die Aufnahme von Zink im Körper kann durch andere Mineralstoffe beeinflusst werden. Hohe Mengen an Eisen oder Kupfer können die Zinkresorption beeinträchtigen, während bestimmte Aminosäuren die Aufnahme begünstigen können. Eine vielfältige Ernährung mit verschiedenen Lebensmittelgruppen kann dazu beitragen, eine angemessene Zinkversorgung sicherzustellen. Diese Informationen ersetzen nicht die individuelle Beratung durch eine Fachperson.

Unser Informationspaket

Umfassende, wissenschaftlich fundierte Informationsmaterialien über die Beiträge von Selen und Zink zur Erhaltung normaler Haare und Nägel.

Komplettpaket

49,00 €

inkl. MwSt.

Detaillierte Informationsbroschüre mit vollständiger Darstellung aller zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben, Ernährungstabellen, Lebensmittelübersichten und praktischen Empfehlungen für eine mineralstoffreiche Ernährung.

Gesundheitshinweis

Die auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen in keinem Fall eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden stets an eine qualifizierte ärztliche Fachperson. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

Die dargestellten gesundheitsbezogenen Angaben zu Selen und Zink sind gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zugelassen. Sie beziehen sich auf die dort definierten Bedingungen und Mindestmengen. Individuelle Ergebnisse können variieren und hängen von zahlreichen Faktoren ab, darunter die persönliche Ernährungsweise, der Gesundheitszustand und die Lebensumstände.

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